Wetzstäbe

Zeig der Schneide wo es lang geht

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Wozu benötigt man einen Wetzstab? Das Wichtigste in Kürze:

Die Schneidkante eines Messers legt sich mit der Benutzung zu einer Seite um, je nach Messer etwas schneller oder langsamer und verliert damit die Schneidfähigkeit. Ein Wetzstab, oft auch Wetzstahl genannt, ist ein Stab zum wieder Aufrichten der Schneidkante. Dafür wird mit wenigen Zügen das Messer im richtigen Winkel (in der Regel um die 15 Grad) über den Stab gezogen. Die Schneidkante richtet sich wieder auf und das Messer ist somit wieder einsatzbereit. 

Funktion eines Wetzstabs:

"Normale" Schneidkante
umgelegte-schneidkante
Umgelegte Schneidkante durch Benutzung (es hat sich ein Grat gebildet)
klinge-aufrichten-wetzstab
Aufrichten der Kante mit einem Wetzstab (Grat entfernen)
Aufgerichtete Schneidkante

Was kann ein Wetzstab (und was kann er nicht)?

Ein Wetzstab ist also (in der Regel) nicht zum Schleifen eines Messer gedacht, sondern zum wieder Aufrichten der umgelegten Schneidkante. Je nach Wetzstab-Material- und Beschaffenheit kann dieser jedoch auch das Messer schleifen. 

Ist das Messer irgendwann wirklich stumpf (die Schneidkante ist rund und kann nicht wieder aufgerichtet werden), sollte dessen Winkel mit einem Schleifstein oder einem abrasiven (abtragenden) Wetzstab wieder hergestellt werden.

Wir empfehlen das Messer in größeren Abständen “richtig” zu schärfen (nasser Schleifstein ab 1000er Körnung oder zum Schleifer deines Vertrauens bringen) und im täglichen Gebrauch die Schneide nach Bedarf mit einem polierten/feinen Wetzstahl oder einem feinen Schleifstein (ab 3000er Körnung) wieder aufzurichten.

Der Wetzstahl (aus STahl)

wetzstahl

Der Keramik Wetzstab

keramikwetzstab

Der Diamant Wetzstab

Wetzstäbe in der Übersicht